Tipps und Hilfe

 

Hier findet Ihr einige Hinweise und Tipps zum Thema Alkohol / Feten feiern etc.

8 Tipps für Eltern

9 Tipps für eine Party

 

9 Tipps für eine gute Party

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1. Bilde ein Veranstaltungsteam
Eine Fete sollte von einer Gruppe von Verantwortlichen im Vorfeld geplant und durchdacht werden, auch für alle Eventualitäten. Logistik und “Material” muss organisiert werden.

2. Eine Feier oder ein Fest sollte immer ein Thema im Mittelpunkt haben.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung sollte nicht das “Saufen” stehen. Es gibt viele Möglichkeiten, so genannte “Events” zu gestalten (z.B. Poolparty /Schneeparty, Halloween, Ferienbeginn,…)

3. Sicher dich ab!
Wenn du eine Veranstaltung machst, informiere dich über:
· Brandschutzbestimmungen.
· Jugendschutzbestimmungen.
· Sonstige Auflagen, die evtl. die Örtlichkeit mit sich bringt.
· Brauchst du eine Schankgenehmigung, weil du eine öffentliche Fete veranstaltest?
Informiere die Polizei, das Ordnungsamt deiner Gemeinde (für öffentliche Feten wegen der Schankgenehmigung nötig!) sowie Jugendpfleger vor Ort und /oder Jugendschützer des Landkreises über die Veranstaltung und deren voraussichtliche Größe. Diese Behörden sollten Bescheid wissen, dass was los ist. Organisiere dir ein Ersthilfeteam (DRK / Malteser) für vor Ort.

4. Zugangsbeschränkungen für Altersgruppen
Die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes für Veranstaltungen solltest du kennen und natürlich beachten. Stelle sicher, dass nur erlaubte Altersgruppen deine Veranstaltung besuchen. Dies kann durch Einlasskontrollen geschehen. Ansagen und das Einsammeln von Personalausweisen (z.B. in Discos für unter 18-Jährige) gehören mittlerweile zu üblichen weiteren Zugangskontrollen.
Es werden vielleicht Leute abgewiesen werden müssen; sorge dafür, dass diese auch den Veranstaltungsort wieder verlassen können (z.B. Landparty mit Busanreise, da kann schon der eine oder andere dazwischen sein, der nicht rein darf; wie kommt der wieder nach Hause?)

5. Alkohol – Ja und Nein
Wenn du auf deiner Veranstaltung Alkohol ausgeben willst (also verkaufen), musst du das Jugendschutzgesetz beachten. Dies kannst du durch verschiedenfarbige Stempel oder Bänder (unter 16 Jahren / unter 18 Jahren) einfach erledigen. Mit den Bändern kann deine Thekencrew schnell erkennen, wer nur Bier und Wein darf oder gar keinen Alkohol. Die Mitglieder der Thekencrew sollten immer über 18 Jahre alt sein!
Sprich mit der Thekenbesetzung mögliche Schwierigkeiten im Vorfeld ab.
Beispiele: Sie sollte nicht betrunken bedienen; offensichtlich Betrunkenen wird kein Alkohol mehr ausgeschenkt; Verhalten der Crew bei aggressiven Kunden.

6. Non-Alks
Egal, was für eine Fete du planst, achte auf eine Auswahl von nicht- alkoholischen Getränken (Non-Alks). Es wird immer Besucher geben, die selbst mit PKW anreisen, und die nicht nur Wasser trinken möchten. Sorge auch dafür, dass du mindestens eine Sorte Non-Alks verkaufst, die billiger ist als das billigste alkoholische Getränk.

7. Besorge dir eine Crew, die aufpasst
Du musst kein Sicherheitsteam engagieren, wenn du im Jugendraum eine kleine Feier machen willst, aber du kannst ja eine Gruppe von Leuten finden, die nichts trinken wird und für Ordnung sorgen kann.
Ein klarer Kopf und eine helfende Hand zwischendurch haben noch nie geschadet (Man kann auch so den Gläserschaden reduzieren, wenn diese Gruppe mal ein paar Gläser wieder einsammelt und ein wenig zwischendurch aufräumt).

8. Außenbereich und Nachbarschaft
Der Außenbereich deiner Veranstaltung und die Nachbarschaft gehören auch zu deinem Verantwortungsbereich. Nachbarn sollten erfahren, wann deine Fete steigt und bis wie viel Uhr was los sein wird. Achte vor allem auf die Nachtruheverordnung (22:00 Uhr Außenbereich ruhig!). Du bist für das Verhalten deiner Besucher auch vor dem Fetengelände verantwortlich; sorge dafür, dass Müll beseitigt und “Stress” vermieden wird.

9. Sorge für Ruhezonen
Eine Party ist schön und Tanzen ist anstrengend; wenn du eine Tanzparty machst, sorge für einen Bereich innerhalb deiner Veranstaltung, wo sich deine Gäste zurückziehen können und nicht voll weiterbeschallt werden (Chillout-Zone).

Eine gute Party wünscht euch das KomA-Team!!

8 Tipps die Familien helfen

 

Die Gesetzlichen Bestimmungen zum Jugendschutz in der Öffentlichkeit finden sie im  Abschnitt 2 des Jugendschutzgesetzes.

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Setzen Sie klare Grenzen

Finden Sie für Ihre Familie passende und verbindliche Regeln. Seien Sie in Handlungen und Konsequenzen eindeutig. Nicht alles, was das Gesetz erlaubt, müssen Sie erlauben! – Es ist Ihre Familie, Ihre Lebensgemeinschaft.

 

Hören Sie zu

Versuchen Sie den richtigen Ton zu treffen. Interessieren Sie sich für die Meinung Ihres Kindes und für die Rituale der Gleichaltrigengruppe. Hören Sie zu, damit Sie wirklich erfahren, was Ihr Kind denkt und machen möchte.

 

Zeigen Sie Interesse

Alkoholkonsum bei Jugendlichen besonders an den tollen Tagen geschieht in der Gruppe. Interessieren Sie sich für die Feierpläne Ihres Kindes. Es ist gut zu wissen, wer die Freunde Ihrer Kinder sind, wo sich Ihr Kind aufhalten wird. Die Freundesgruppe kann auch ein Schutz für Ihr Kind sein – Freunde geben aufeinander Acht.

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Geben Sie sachliche Informationen

Erklären Sie Ihrem Kind, dass der Konsum alkoholhaltiger Getränke unabhängig vom Alter lebensgefährlich sein kann. Klären Sie darüber auf, dass es beim schnellen Konsum einer großen Menge Alkohol zu einer Alkoholvergiftung mit Unterkühlung, Erbrechen und Erstickungsgefahr kommen kann.

 

Treffen Sie Verabredungen

Treffen Sie die Freunde/Freundinnen Ihrer Kinder und deren Eltern und verabreden Sie gemeinsame Regeln und Verabredungen. Knüpfen Sie ein Elternnetzwerk.

 

Klären Sie auf

Informieren Sie Ihre Kinder über die Risiken im Umgang mit durch Alkohol enthemmten und gewaltbereiten „Freunden und Bekannten“.

 

Bewahren Sie Ruhe

Bleiben Sie ruhig, wenn Ihr Kind betrunken nach Hause kommt. Klären Sie zunächst die Situation und sorgen für Ihr Kind. Bleiben Sie bei Ihrem Kind, auch wenn es schläft und überwachen Sie regelmäßig seinen Zustand. Der nächste Tag bringt sicherlich eine bessere Aussprache.

 

Nehmen Sie Kontakt auf

Bleiben Sie auch z.B. in der Karnevalszeit mit Ihrem Kind im Gespräch. Auch wenn Sie selbst feiern gehen oder unterwegs sind, sollten Sie für Ihr Kind erreichbar sein. (Handynummer und / oder Veranstaltungsort mit Adresse)

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